Es war ein merkwürdiges Gefühl, abends ins Bett zu gehen und morgens aufzustehen.Die letzte Etappe nach Santiago, der Endstation uneres Camino Francaise stand bevor. 20 km bis zum Ziel einer langen Reise. Heute gingen Markus und ich getrennte Wege, jeder ging seinen Weg zu Ende. Ich brach 08.30 Uhr auf mit dem Ziel, die Pilgermesse„Etappe 15 (34): Von Rua nach Santiago de Compostela“ weiterlesen
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Etappe 15 (34) von O Rua nach Santiago de Compostela!!
(MK) Der Weg heute war lang.Nicht in Kilometern gemessen, sondern in persönlichem Empfinden. Mein Körper wollte heute nicht laufen. Zum ersten Mal auf der gesamten Reise wollten die Schritte nicht fließen. Jede Gelegenheit am Wegesrand war willkommen um stehenzubleiben und zu schauen. Und ich habe heute die Einsamkeit gesucht. Ich bin alleine gelaufen, und habe„Etappe 15 (34) von O Rua nach Santiago de Compostela!!“ weiterlesen
Etappe 14 (33) von Castaneda nach O`Rua
20 Kilometer Der Wegweiser am Straßenrand zeigt es unerbittlich an. Nur noch 20 Kilometer. Die Gespräche der Pilger drehen sich seit Tagen nur noch um die Frage: wann seid Ihr da? Samstag, Sonntag, oder erst am Montag? Man spürt auf einmal die Energie, letzte Reserven werden mobilisiert. Zumal auch das Wetter sich verschlechtert hat. Gestern„Etappe 14 (33) von Castaneda nach O`Rua“ weiterlesen
Etappe 13 (32): Von Palas de Rei nach Castaneda
Aufbruch 08.45 Uhr aus dem gastlichen und von einem Trupp Gouvernanten bewirtschafteten Haus. Diese in grün gekleideten Damen ließen keinen Moment aus, uns unsere angeborene Unselbständigkeit spüren zu lassen. Weder beim Bezug des Zimmers am Vortag (es gab eine Einweisung in alle elektronischen Einrichtungen und deren Fernbedienungen), noch beim Verlassen des Hauses zum Abendessen (es„Etappe 13 (32): Von Palas de Rei nach Castaneda“ weiterlesen
Etappe 12 (31) von Portomarin nach Palas de Rei
Der Tag in nüchternen Zahlen, Daten und Fakten: 25 Kilometer 300 Höhenmeter Bewölkt mit leichten Regen am Nachmittag Start um kurz vor 0900, Ankunft gegen 1600 Uhr. Der Tag in Eindrücken: Was ist den hier passiert?? Der allwissender Reiseführer hat uns ja schon vorgewarnt. Ab Sarria starten viele Pilger, um die letzten 100 Kilometer zu„Etappe 12 (31) von Portomarin nach Palas de Rei“ weiterlesen
Etappe 11 (30): Von Sarria nach Portomarin
Der Countdown to Santiago läuft. Heute mussten wir bereits aufgrund eines hohen Pilgeraufkommens in unserer Unterkunft 30 Minuten eher starten.Unter anderem wilderte eine Gruppe als kirchliche Pilger getarnte Bürgerinnen und Bürger aus Kleve die dargereichten frühmorgentlichen Speisen. Um ein Haar hätten sie mich in der Nähe des angebotenen Orangensaftes überrannt. Gott sei Dank durfte ich„Etappe 11 (30): Von Sarria nach Portomarin“ weiterlesen
Etappe 10 (29) von Triacastela nach Sarria
Ein kribbeln im Bauch… Der Kilometerstein sagt noch 114 Kilometer bis Santiago. Der letzte große Pass liegt hinter einem, die Berge liegen hinter einem. Und vor uns nur noch 114 Kilometer, nur noch 5 Etappen Und dann?? Wie wird das Gefühl sein, dort anzukommen? Eine Reise, deren Ursprung nun schon 1 1/2 Jahre zurück liegt.„Etappe 10 (29) von Triacastela nach Sarria“ weiterlesen
Etappe 9 (28): Von O Cobreiro nach Triacastela
Auch heute verlassen wir gegen 9 Uhr unsere Herberge. Den Grappa noch in den Knochen geht es nun bei schönstem Wetter auf sehr aussichtsreichen Höhenwegen dem Tale entgegen. Einzig eine letzte nennenswerte Passhöhe, der Alto do Polo, mit einer kurzen aber wahrlich brutalen Steigung stellt sich uns noch in den Weg. Von da an geht„Etappe 9 (28): Von O Cobreiro nach Triacastela“ weiterlesen
Etappe 8 (27) von Ambasmestas nach O Cobreiro
Die letzte große Hürde von Santiago liegt vor uns. Noch einmal gilt es einen Bergpass zu erklimmen, und dann ist der Weg frei nach. Und so machen wir uns zu unserer gewohnten Zeit um 0900 Uhr auf den Weg zum Pass O Cobreiro. Wir starten auf eine Höhe von 618 Metern und unser Tagesziel liegt„Etappe 8 (27) von Ambasmestas nach O Cobreiro“ weiterlesen
Etappe 7 (26): Von Cacabelos nach Ambasmestas
07.30 Uhr, der Wecker umschmeichelt unsere Ohren. Das abendliche Mahl mit Pulpo, Pimientos, Vino Tinto etc. noch nicht gänzlich verdaut, ging es trotzdem im Eiltempo durch alle morgentlichen Rituale. Ergebnis: bereits 08.45 Uhr waren wir wieder auf unserem geliebten Camino. Wir hatten uns heute einiges vorgenommen. Es gab im Laufe der Strecke zwei Alternativrouten, die„Etappe 7 (26): Von Cacabelos nach Ambasmestas“ weiterlesen