Etappe 6: Von Laverna nach Pieve Santo Stefano

Heute war der Tag nach der kräftezehrenden Regenetappe. Es gab zunächst ein überraschend gutes Frühstück um Punkt 8 Uhr (nicht früher aber auch nicht später) mit frisch gebackenen Croissants aus der Klosterbäckerei, Orangensaft, Wurst, Käse, Obst und nicht minder überraschend guten Cappuccino aus dem Automaten. Das Frühstück nahmen Pilger und Franziskaner-Mönche gemeinsam im Kellergewölbe des Klosters ein. Die Franziskaner-Nonnen speisten zeitgleich im Speisesaal von gestern Abend. Es war eine sehr freundliche Atmosphäre. Die Mönche waren sehr schnell mit ihrem Frühstück fertig und von Null auf gleich verschwunden. Die Pilger brauchten etwas länger.

Um ca. 9.30 Uhr startete ich bei etwas Regen und Nebel und kühlen 8°, nachdem ich noch ein paar Fotos ohne Weitsicht auf dem menschenleeren Plätzen des Klosters und in der Klosterkirchen geschossen hatte. Es lag eine kurze Etappe vor mir mit nur etwa 15 km und weniger als 300 Höhenmetern, allerdings mit knapp 900 m Abstieg.

Wehrend des ersten kurzen Aufstiegs innerhalb der ersten Meter traf ich 8 Pilger in drei Gruppen, später noch drei weitere, darunter zwei Schweizer und meinen Mitpilger aus Nürnberg, mit dem ich Nachbar einem zeitweise schlammigen und wenig spektakulärem Weg bereits am Mittag in Santo Stefano einlief. Was für eine Wohltat für meine Muskeln!

Ich schlenderte ein wenig durch das nette Örtchen und traf mich abends mit den beiden Schweizern Mitpilgern zum Dinner im besten Restaurant am Platz. Wir hatten einen kurzweiligen Abend mit tollem Essen.

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