Das heutige Ziel war ein Reit- und Bauernhof, auf dem mehr als 30 Pferde verschiedenster Rassen leben. Die Wege waren gut begehbar auf schlottrigem Untergrund, manchmal auf Wald- und Wiesenwegen. Das Wetter war heiter bis wolkig, abends regnerisch.
Das Frühstück war wie auch gestern sehr gut, die Atmosphäre hingegen war geprägt durch die Insassen zweier großer Reisebusse. Dabei handelte es sich um eine große Gruppe lebhafter, lautsprechender und in der Interaktion mit den angebotenen Speisekomponenten nicht gleichermaßen bewanderter Spanier. So musste ich mehrfach aufpassen, meinen Kaffe mit vollem Inhalt an meinem Sitzplatz inmitten eines spanischen Frauenquartetts zu balancieren, da auf dem Weg dahin bereits diverse rutschfördernde Partikel den Boden zierten oder andere lebhafte Mitgäste für mich überraschende Bewegungsänderungen vollzogen. Es gelang. Leicht betäubt und unbefleckt konnte ich den Frühstücksraum verlassen.
Gegen 9 Uhr ging es los auf einen eher unspektakulären sich ziehenden alten Königsweg. Trotz zweier eingebauter Pausen war ich viel zu früh am Ziel angekommen, nicht zu früh allerdings für einen dargeboten und selbstgebackenen Schokokuchen der Herbergsmutter.
Buon camino….
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