Die heutige Etappe war kurz und hatte es wirklich in sich. Höchste Konzentration bei großer körperlicher Belastung brauchte es über weite Strecken.
Frühstück gab es im Supermarkt inklusive einer Tasse Kaffee aus dem Automaten. Nach dem langen Pfingstwochenende fehlten auch Vorräte, die aufgefüllt werden mussten.
Gegen 9.30 Uhr schließlich ging es los. Zunächst verlief der Weg kreuz und quer über etliche Zauntreppen hinweg und schräg zum Hang ohne auf ihm gefühlt voran zu kommen. Danach ging es weiter unter einer Stromleitung entlang, quer zu welligen Ausläufern eines Abhanges und parallel zu einer Straße, auf die der Weg schließlich mündete.

Jetzt begann der eigentliche Aufstieg, der aufgrund eines übersehenen Abzweiges dramatisch steil wurde. Endlich wieder auf dem Weg angekommen ging es weiter steil nach oben auf sehr steinigem und rutschigem Untergrund entlang von großen moosüberwucherten Felsen,
Nach einem kurzen Abstieg mit einer nicht ganz ungefährlichen Überquerung eines reißenden Baches kam sofort der nächste steile Aufstieg. Zunächst noch auf gut begehbaren Wegen, später auf Felsen.
Nach einem grandiosen Aussichtspunkt gab es einen spektakulären Abstieg steil bergab. Dieser mündete erneut in steinige rutschige Wege. Erst die letzten 100 m vor dem Ziel waren fußfreundlich. Eine wahrlich anspruchsvolle Etappe war geschafft!
Jeder Schritt bringt einem vorwärts.
Und eine Übernachtung in einem Haus, und nicht im Zelt.
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