15. Von Mageli-Camping nach Gildesvollen

Heute ging es zu einer der wenigen noch erhaltenen Stabkirchen Norwegens. Das Wetter war größtenteils sonnig, am Nachmittag und am Abend regnerisch.

Das Frühstück wurde bereits gestern im Shop gekauft, die Brötchen waren eher pappig. Unsere Kleidung war zum Glück trocken. Ich hatte meine Jacke abends im Bistro vergessen, so dass wir erst deutlich nach 9 Uhr loskamen.

 

Der Weg verlief im wesentlichen auf asphaltierten oder geschotterten Straßen. Anfangs parallel zur E6, später ging es zunächst sanft, später steiler bergauf zu wiederum schönen Aussichten.

 

Größte Herausforderung heute war es, mit Blick auf das lange Pfingstwochenende den richtigen Mix (Gewicht, Zusammenstellung) an Nahrungsmitteln zu kaufen und in den bereits schweren Rucksäcken zu verstauen. Etwa 8 km vor dem heutigen Ziel gab es den einzigen Supermarkt.  Die steilsten Anstiege mit belohnenden Ausblicken lagen zu diesem Zeitpunkt noch vor uns.

 

Nach einem schweißtreibenden Endspurt und einem Wettlauf gegen den aufziehenden Regen kamen wir an die wunderschöne Stabkirche von Ringebu. Von den einst mehr als 1000 Stabkirchen gehört die in Ringebu zu den letzten 28 noch erhaltenen.

 

Kurze Zeit später war das Ziel erreicht. Eine weitere Mitpilgerin teilte sich mit uns die heutige Schlafstätte in einem alten Schulhaus mit Nebengebäuden, in denen auch eine Holzwerkstatt untergebracht ist und auf deren Gelände schmackhafter Honig produziert wird.

 

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