14. Von Skåden gård nach Mageli-Camping

Heute ging es in die Talsohle des Gudbrandstals. Eine Etappe mit deutlich mehr Abstiegen als Anstiegen, die dennoch auf hohem Anstiegs-Niveau blieb. Das Wetter war regnerisch bis stark regnerisch, erst zum Abend heiter bis wolkig.

Zum heutigen Frühstück haben wir alle unsere Rucksäcke geöffnet, um unsere Reste bis auf ein paar Kleinigkeiten für unterwegs zu teilen. Heute Gab es unterwegs keinerlei Einkaufsmöglichkeiten. Erst am Ziel gab es einen Shop. Aufbruch war gegen 9 Uhr und es fing sofort zu regnen an.

Zunächst regnete es nicht so stark, so dass meine Mitpilger mehrfach ihre Klamotten durchtauschten. In dieser Zeit hatten wir noch tolle Fernsichten, später steckten wir inmitten von Wolken, die sich über uns abregneten.

Es ging munter hoch und runter, der Regen wurde immer stärker, häufig mussten Zäune über nasse Holzgestelle überquert werden. Wir kamen an rauschenden Sturzbächen vorbei, für deren Querung nicht immer intakte Brücken zur Verfügung standen. Zu diesem Zeitpunkt waren wir bereits komplett durchnässt.

Einige sehr schwierige Passagen wie komplett überspülte Wiesen oder Kletterpfade auf glitschigen Felsen rangen uns sehr viel ab. Dennoch kamen wir einigermaßen gut voran und erreichten nach einem sehr langen und nassen Abstieg das Ziel.

Nun galt es, so weit wie möglich die Nässe aus der Kleidung und besonders aus den Schuhen herauszubekommen. Ob mit Erfolg, wissen wir erst Morgen früh.

5 Kommentare zu „14. Von Skåden gård nach Mageli-Camping

  1. …. hier ist auch gerade Gewitter. Aber es war am Tag schön 🤭.
    Wir drücken die Daumen, dass deine Schuhe 👞 trocken sind! ☔️😏

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