11. Von Ringli nach Johannesgården

Die heutige Etappe hatte spektakuläre Aussichten und einen längeren Anstieg. Das Wetter war heiter zeitweise etwas stärker bewölkt.

Mit einem schnellen Frühstück im Bauch ging es zunächst einige Kilometer ordentlich bergauf auf einer Asphaltstraße, später auf Schotterwegen.

Danach führte der Weg als Trampelpfad bergab über durchnässte Abschnitte in den Wald, in dem bereits ein Schwarm Mücken auf mich lauerte.

Aus dem Wald hinaus ging es nach kurzer Zeit wieder kontinuierlich bergauf bis zum höchsten Punkt der Etappe. Immer wieder gab es dabei wunderschöne Aussichten zu genießen. Der darauffolgende Abstieg führte an den Häusern freundlicher Norwegern vorbei, die einige Pilger mit kühlem Wasser und Speiseeis erfrischten.

Am Ende des Abstiegs lag der Ort Brøttum, ausgestattet mit einem Supermarkt und einer alten Holzkirche.

Von dort aus ging es schließlich zur Herberge, vor der sich leider einer unserer Mitpilger verabschiedete und sich ein Plätzchen zum Zelten suchen wollte.

Auch in der Herberge untergebracht waren der ehemalige Pilgerpastor von Trondheim mit seiner Frau. Der Pastor war einer der Initiatoren zur Wiederbelebung des schon fast vergessen geglaubten Olavsweges und hat in diesem Zuge auch mit Mitgliedern der Königsfamilie Etappen des Olavsweges  bepilgert. Wir aßen gemeinsam zu Abend und führten dabei hochinteressante Gespräche.

 

4 Kommentare zu „11. Von Ringli nach Johannesgården

Hinterlasse einen Kommentar