Etappe 1: Saint Jean Pied de Port – Die Königetappe

06 Uhr war die Nacht zu Ende. Die Nacht nach einem wundervollen Dinner zu dritt in einem typischen französichen Lokal an der Stattmauer dieses wunderschönen Startortes für unseren Teil 1 des Jakob-Weges.

07.30 Uhr Frühstück. Das Jakobiner-Trio sitzt angez0gen und erwartungsvoll vor den duftenden Croissants und einem eher wässrigen Milchkaffee. Die Stimmung nähert sich dem Höhepunkt als e heißt: auf lasst uns brechen und die Etappe für Könige meistern.

08.30 Uhr Marsch marsch, wir ziehen los. Vor dem berühmten Tor noch einen Abstecher in die Kirche eines unbekannten Heiligen (wir wollen doch nicht spekulieren …).

Gott Sei Dank ist es nebelig draußen, ein Grund genug für Markus zu den bereits 100 geschossenen Fotos desTors und der Brücke über den Nive weitere 20 hinzuzufügen.

Mit der Gewissheit nun ein komplettes Set von Foto zu haben starten wir durch entlang des Weges von Napoleon. Welch eine Symbolik.

Nun beginnt der Aufstieg. 24 Kilometer liegen vor uns, die in 8 Stunden ohne Pause zu bewältigen sind. Auf uns warten der Pass Col del xyz in einer Höhe von 1420 Metern, das heißt für uns ca 20 der 24 Kilometer sind mit einer Höhendifferenz von 1200 Metern zu meistern.

Unser heutiges Marschgepäck besteht aus jeweil 4 Litern Wasser, Wurst, Käse und Baguette nichz zu vergessen Markus Kamera.

Markus und Holger haben einhellig festgsteltt, dass meinee Asrüstung zwar die beste ist aber ohne einklappendes Stehmesser und ohne ein Brausnschweig-blaues Hemd unvollständig ist.

Sie können ntürlich welche Farben ich im Herzen und auf der Haut  trage. Zum Glück sind die Farben des Jakobsweges in blau/gelb.

Zurück zum Weg. Nach ca 100 Minuten erreichen wir die Hauberge Orisson, vor der wir uns genüßlich laben und Holger seine gekaufte Banane mit seinem geschnitten Brot vereint, wohlgmerkt außerhalb seines Kauvorganges.

Gegen 12 Uhr waren Holger Markus an einer berühmtem Stempelstelle, derer es einige am Wegesrand gibt. Leider habe ich diese nicht wahrgenommen, da ich gerade vor der Sonne geflüchtet bin und hinter einem schattigen Stein auf meine Mistreiter gewartet habe.

Gegen 14 Uhr haben wir den höchsten Punkt unserer Etappe in der bereeits oben erwähnten Höve von unglaublichen 1420 Metern über Normal-Null passiert.

Unser Glückgefühl war überwältigen, wir lagen uns ergriffen in den Armen und gingen weiter unseres Weges.

Vor dem Abstieg zu unserem Zielort Roncesvalles trafen wir eine baskische Trachtengruppe, drei singende Troubadeure mit warmen Rum und in Alkohol ertsicktem Frücktebrot, welches sie gerne singend mit uns teilten.

Gestärkt und gefühllos in den Beinen wankten dem Abstieg entgegen.

4 Kilometer steiler Abstieg trennten unsere Miskusse von den Kniescheiben und ließen schließlich wie einst Schmidtcehen Schleicher ins Kloster  taumeln in dem wir unseren wohlverdientenStempel in unseren Pilgerpass eingravieren ließen.

Mein persönlich Highlight folgte danach, nachdem mich Holger und Markus zu einem 10€-Pilger-Menü nötigten und ich  nun bei Bier und Likör ins Vergessen komme.

Nacher werde ich es den beiden in unserem geminsamen Schlafzimmer zeigen …. 🙂

2 Kommentare zu „Etappe 1: Saint Jean Pied de Port – Die Königetappe

  1. Nicht schlecht, immer schön durchhalten!
    Ward ihr vorher nochmal alle beim Friseur oder habt ihr das unterwegs erledigt ;)))

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