Etappe 9 (28): Von O Cobreiro nach Triacastela

Auch heute verlassen wir gegen 9 Uhr unsere Herberge. Den Grappa noch in den Knochen geht es nun bei schönstem Wetter auf sehr aussichtsreichen Höhenwegen dem Tale entgegen. Einzig eine letzte nennenswerte Passhöhe, der Alto do Polo, mit einer kurzen aber wahrlich brutalen Steigung stellt sich uns noch in den Weg. Von da an geht„Etappe 9 (28): Von O Cobreiro nach Triacastela“ weiterlesen

Etappe 8 (27) von Ambasmestas nach O Cobreiro

Die letzte große Hürde von Santiago liegt vor uns. Noch einmal gilt es einen Bergpass zu erklimmen, und dann ist der Weg frei nach. Und so machen wir uns zu unserer gewohnten Zeit um 0900 Uhr auf den Weg zum Pass O Cobreiro. Wir starten auf eine Höhe von 618 Metern und unser Tagesziel liegt„Etappe 8 (27) von Ambasmestas nach O Cobreiro“ weiterlesen

Etappe 7 (26): Von Cacabelos nach Ambasmestas

07.30 Uhr, der Wecker umschmeichelt unsere Ohren. Das abendliche Mahl mit Pulpo, Pimientos, Vino Tinto etc. noch nicht gänzlich verdaut, ging es trotzdem im Eiltempo durch alle morgentlichen Rituale. Ergebnis: bereits 08.45 Uhr waren wir wieder auf unserem geliebten Camino. Wir hatten uns heute einiges vorgenommen. Es gab im Laufe der Strecke zwei Alternativrouten, die„Etappe 7 (26): Von Cacabelos nach Ambasmestas“ weiterlesen

Etappe 6 (25) von Molinaseca nach Cacabelos

Der Start heute war schön. Gutes Hotel, gutes Frühstück, das Wetter sonnig. Und so konnten wir schnellen Schrittes loslaufen. Bis ich nach ca. einem Kilometer den Zimmerschlüssel in meiner Hosentasche fand. Die Stimmung meines Mit-Pilgers sank daraufhin spürbar. Es half nichts, der Schlüssel musste zurück. Und mit jedem Pilger der uns nun entgegenkam, und uns„Etappe 6 (25) von Molinaseca nach Cacabelos“ weiterlesen

Etappe 5 (24): Von Rabanal del Camino nach Molinaseca

Nach einem kurzen Frühstück ging es heute bei verhangenem Himmel zu der schlichten aber dafür eindrucksvollsten Pilgerstätte des Jakobsweges vor Santiago, dem Cruz de Ferro. Der Ursprung dieser Pilgerstätte geht wahrscheinlich auf einen dem römischen Gott Merkur gewidmeten Altar zurück. Seit Jahrhunderten legen nun Pilger am Fusse dieses auf einem Eichenpfahl befestigten Eisenkreuzes aus ihrer„Etappe 5 (24): Von Rabanal del Camino nach Molinaseca“ weiterlesen

Etappe 4 (23) von Astorga nach Rabanal del Camino

Beobachtungen eines Pilgers. Ein 4-Sterne Spa-Hotel ist Pilgerfreundlich. Es hat ein großes Badezimmer mit Doppelwaschbecken, Badewanne und separater Dusche. In dem Doppelwaschbecken kann man prima seine Wäsche waschen. In dem einen Becken waschen, in dem anderen Becken ausspülen. Und über der Badewanne eine Leine gespannt, kann die Wäsche dort schön abtropfen. Nicht nur die Zeit„Etappe 4 (23) von Astorga nach Rabanal del Camino“ weiterlesen

Etappe 3 (22): Von Hospital de Orbigo nach Astorga

Nach dem himmlischen Wecken um 07.30 Uhr und der üblichen Morgentoilette gab es in stimmungsvoller Atmosphäre ein üppiges Frühstück mit Brot von gestern, einem Kaffee aus wahrscheinlich mehrfach gebrannten Bohnen und einem Potpourri von vor etwas längerer Zeit aufgeschnittener Wurst und Käse. Uns gegenüber saß eine Gruppe von Pilgerinnen, die uns versehentlich letzte Nacht besucht„Etappe 3 (22): Von Hospital de Orbigo nach Astorga“ weiterlesen

Etappe 2 (21), von Leon nach Hospital de Orbigo

Achtung Pilger (n). Eine kurze Abhandlung über die Auswirkungen  des Pilgerns auf den menschlichen Körper und Geist. Empirische Beobachtungen zeigen, daß durch das Pilgern sich über Jahrzehnte ausgebildete Handlungsweisen verändern. Entfernungen, bei der durchschnittliche Mitteleuropäer sofort zum Autoschlüssel greifen, werden einfach zu Fuß erledigt. Selbst Entfernungen von 35 Km werden so zurückgelegt. Umwege von 5„Etappe 2 (21), von Leon nach Hospital de Orbigo“ weiterlesen

Etappe 1 (20): Von Mansilla de las Mulas nach Leon

Pünktlich um 07.30 Uhr klingelt der Wecker. Klingeln? Nein, es ist eine himmlische Melodie mit Vogelgezwitscher, die dennoch -lang genug gehört- auch den Stärksten dazu bewegt, aufzustehen. Wie hatte ich diese Melodie doch vermisst, war es doch die gleiche wie auch im letzten Jahr, auf Teil 1 unseres Jacobsweges. Nun galt es wie immer schnell„Etappe 1 (20): Von Mansilla de las Mulas nach Leon“ weiterlesen