26,5 Km, 700 Meter im Aufstieg, 610 Meter im Abstieg
So etwas nennt man einen gebrauchten Tag. In den frühen Morgenstunden hörte ich schon das freundliche Rauschen des Regens. Zum Glück hörte der starke Regen auf und wir sind nach einem schnellen und einfachen Frühstück im leichten Nieselregen aufgebrochen. Der Weg führte durch Vororte, entlang stark befahrenen Straßen, und gleich beim loslaufen hatte ich starke Schmerzen im Knie. Diese Konstellation brachte mich gleich zum Start in eine schlechte Stimmung. Der Regen, die Autos, die Gischt, und jeder Schritt mit Schmerzen. Mit zusammengebissenen Zähnen ging es voran, und irgendwann hörte der Regen auf, und wir verliessen auch die Straße und gingen langsam in die Berge. Bergauf wurden die Schmerzen erträglich, Creme und Schmerzmittel taten ihr übriges. Die Strecke war wirklich schön, gut zu laufen, einige wenige kurze und steile Abschnitte. Es ging am Rande des Tales in Richtung der Stadt Trevi. Dort entschloss ich mich den Rest der Strecke mit dem Taxi zu machen. Nach 13 Km hatte ich genug, mein Ziel ist schließlich Rom. Dann lieber heute etwas kürzer treten. Martin ist die restliche Strecke noch gelaufen. Kurz nachdem ich im Taxi saß, fing es stark an zu Regnen. Dieser Regenschauer hat auch Martin erwischt, er war zum Glück nur von kurzer Dauer. Wir hatten noch einen schönen Abend. Erst haben wir ein verspätestes Mittagessen im Garten unserer Unterkunft eingenommen, mit kräftiger Unterstützung zweier Katzen. Anschließend gab es dann am Abend ein Abendessen zusammen mit anderen Pilgern in einer Pilgerunterkunft hier im Ort. Gekocht hatte eine nette alte Oma, Betreiberin des ortsansässigen Tabachi und Alimentari Ladens. Also der Mittelpunkt dieses 30 Seelenorts. So hat dieser gebrauchte Tag doch noch eine schönes Ende gefunden.







Haltet durch ! Der Regen wird euch wohl noch eine Zeit begleiten. Leider sind starke Tiefs 🌧️🌧️🌧️unterwegs 😏.
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