Etappe 3: Von Consuma nach Stia

Die heutige Etappe war gekennzeichnet durch den Verlust der gestern erarbeiteten Höhenmetern gepaart mit einigen wenigen ganz ekelhaften Aufstiegen. Nach einem Schnellfrühstück in „meiner“ Bar von gestern hieß es Abschied zu nehmen und in den Wald von Consuma einzutauchen.

Gleich am Anfang überholte ich zwei jüngere Pilger, die dem Gepäck zu urteilen noch nicht über sehr viel Erfahrung verfügten und nicht sehr zufrieden wirkten. Kurze Zeit später traf ich meinen Voigtländer Mitpilger aus der Unterkunft. Er war auch recht Flott unterwegs und so blieben wir für den heutigen Tag zusammen.
Ich konnte ihm meine Lebensgeschichte anvertrauen und er mir die seine. Sie schien mir allerdings kürzer zu sein, obwohl er mit mehr Lebenserfahrung glänzen konnte. In jedem Fall war es kurzweilig.

In Stia angekommen, schien sich ein erstes Pilgernest auszuprägen. Wird trafen den Stuttgarter Mitpilger wieder, den Pilger vom Vortag (82 Jahre alt und aus Aachen kommend), sowie eine Pilgerin aus Ravensburg, die sich erstmals am Pilgern versucht. Nach einem Kennenlernen Bier/Kaffee/Eis entschieden wir uns für ein gemeinsames Abendessen in dem besten Restaurant von Stia, welches mir bereits aus einem anderen Leben in guter Erinnerung geblieben ist.

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