30. Von Gumdal nach Skaun menighetshus

Die heutige Etappe führte durch ein sehr weitläufiges Hochmoorgebiet. Die Wege waren vielfach feucht oder nass, zum Schluss gut begehbar. Das Wetter war heiter.

Zum Frühstück gab es Gourmet-Haferflocken und angetrocknetes Brot ohne Butter mit leckerem Käse und Wurst. Ein Ei komplettierte das Pilgerglück. Das Bier vom Vorabend steckte noch in den Knochen als es gegen 9 Uhr losging.

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Die Etappe war sehr kurzweilig. Die knapp 10 km Anstieg führten zunächst an Farmen, dann an fischreichen Seen vorbei und schließlich zum Hochmoor mit wunderschönen landschaftlichen Ausblicken.

Danach ging es durch weitläufige Moorlandschaften wieder hinab und auf befestigten Straßen zum Zielort mit der sehr alten Kirche von Skaun.

Am Ende versammelten sich mal wieder fast alle Pilger. Das Münchner Pilgerpärchen mit moorerprobten blitzsauberen Hosenbeinen lief leider noch weiter, wir anderen tauschten uns bei Lemon-Pepsi. Maisnøtter, Chips und anderen landestypischen Angeboten für Süß- und Salzschnäbel aus über die unterschiedlich nassen Füße.

Höhepunkt war das allseits herbeigesehnte  Kochzeremoniell, in dem wir uns in einem fairen Wettstreit angefangen mit drei amerikanischen Pilgerinnen, gefolgt von Markus und mir und schließlich  mit unseren anderen Mitpilgern dank des nahegelegenen Supermarktes zu Michelin-würdigen Speisen aus besten Zutaten kochten.

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