Heute war es also soweit. Es ging in die Døvre-Fjells, wobei Fjells einfach nur Gebirge heißt. Dies war die Etappe mit der längsten Steigung, fast 11 km lang für eine Höhendifferenz von 750 m. Die Wege waren meist gut begehbar, teilweise morastig. Das Wetter war heiter bis sonnig.
Es war heute Morgen beim Frühstück eine besondere Stimmung. Konzentriert, gespannt, neugierig. Bereits um 7.45 Uhr ging es los. Ich selbst merkte an mir, dass ich einen großen Respekt vor dieser Etappe hatte. War die Fitness inzwischen gut genug? Was machten die Beine bei dieser Dauerbelastung? Was der Kopf? Mit diesen Gedanken ging es zunächst zum tiefsten Punkt der Etappe, der Kirche in Døvre auf einer Höhe von 469m. Meine Mitpilger kauften vorher noch etwas im Supermarkt ein. Ich entschied mich gegen jedes weitere Gramm Zusatzgewicht.
Dann ging es los. Allein. Jeder sollte sein eigenes Tempo bestimmen. Der Anstieg begann erst sanft, dann steil und zum Teil schwer begehbar zum Hof Budsjord. Der Weg zu diesem Hof bot eine letzte Chance, die eigene Fitness zu überprüfen. Ich fühlte mich mit jedem Schritt besser. Eine Apfelpause gab es bei Höhe 950m, mein Knäckebrot bei 1210m. Ich war oben am höchsten Punkt der Etappe. Ich war bis auf die Apfelpause durchgelaufen.
Die Bilder, die Weite, die Berge, unbeschreiblich. Anders als die Meseta in Spanien, als die weiten Täler der Alpen, als Landstriche, die ich in den USA gesehen habe. Die Baumgrenze liegt hier bei 1000 Metern. Die Vegetation ist sehr karg, in der Ferne liegen noch schneeteilbedeckte Berge.
Irgendwann riss ich mich los und wanderte zum Ziel der Etappe. Morgen geht es weiter!
die Fjellˋs sind einfach traumhaft. Teilweise wie auf einem anderen Planeten
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Wahnsinn. Toll. Und es scheint, dass du dich gut fühlst. 👍🏻
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An dem Tag war Ich topfit 😎
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An dem Tag war ich topfit🤠
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