08.Von Herkestad gard nach Hamar

Die heutige Tour war ziemlich kurz, das Wetter regnerisch, der Weg fast ausschließlich entlang von asphaltierten Straßen. Dazu gab es einige Begegnungen mit weiteren Mitpilgern.

Nach einem hervorragenden Frühstück in der Herberge wie bei „Muttern“ mit einem gekochten Ei, Marmelade, Käse, Obst, warmen Brötchen, Kaffee und Orangensaft ging es gestärkt los.

Unterwegs gab es eine Begegnung mit zwei französischen Mitpilgern, einem Ehepaar in den Siebzigern aus St. Malo. Sie berichteten von vielen großen Wanderungen, die sie in den vergangenen Jahren gemacht haben. Auch waren sie den 1900 km langen Frankenweg von Canterbury nach Rom in nur 60 Tagen gegangen. Ich war beeindruckt. Nach gefühlten wenigen Minuten war bereits Hamar erreicht.

Im Laufe des Abends änderte sich das Wetter in der sonst eher trostlosen Stadt und machte das Gesamtbild etwas freundlicher. Nur außerhalb des Zentrums gab es vermehrt schöne Häuser zu sehen.

Höhepunkt war die „Glaskathedrale“ gleich in der Nähe des Pilgercenters, in der nunmehr 4 Pilger ihr Nachtlager aufschlugen.

Die Glaskathedrale überdacht einen aus dem 12. Jahrhundert stammenden imposanten Kirchenbau, der später an Bedeutung verlor und während des 7-jährigen Krieges mit Schweden zerstört wurde.

Mit einem schnellen Einkauf im Supermarkt waren alle Lebensmittel an Bord für die nächsten 4 Mahlzeiten ohne Einkaufsmöglichkeiten. Leider ist damit auch der Rucksack etwas schwerer.

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