00.30 Uhr, der Wecker klingelt. Der längste Tag hat begonnen.
Jetzt heißt es zügig aufstehen, und den Transfer nach Berlin vollziehen. Um diese Zeit sollte es ja kein Problem sein.
Das hatten wir uns jedenfalls so gedacht. Am besten über Riddgshausen. Schranke zu. Dass um diese Zeit dort schon mal ein Güterzug parkt. Kann passieren. Also wenden und über den Brodweg. Auch hier: Schranke unten. Ok. Warum sind wir eigentlich nicht gleich über die Bundestrasse gefahren?
Endlich auf der A2. Martin hatte übrigens zu Hause noch schnell alles essbare aus dem Kühlschrank vernichtet. Einzig ein Liter Milch fand den Weg über den Ausguss in die ewigen Jagdgründe. Der Rest Apfelsaft (ca. 125ml) musste mit. Den kann man ja unterwegs noch trinken – kann man…
Auf der A2 ging es zunächst flott voran. Wir lagen einigermaßen gut in der Zeit. Dann der Schwertransporter. Er konnte natürlich nicht überholt werden. „Soll ich mal bei dem Parkplatzfritzen anrufen und Bescheid sagen, dass wir etwas später kommen?“ Ich hatte mir die Frage gut überlegt… “ ach was – wir sind gut in der Zeit“ 3 Minuten später: “ Katja, ruf doch da mal an…“ Aha!