- Es ist neu, aber doch so vertraut.
Es sind die nächsten, neuen Etappen die wir laufen wollen. Es ist ein neues Hotel, eine neue Stadt.
Aber als wir in Madrid auf dem Flughafen standen, war es so vertraut. Da waren wir doch eigentlich erst gestern.
Und auf dem Hotelzimmer den Rucksack gepackt, die Muschel angebracht, die Getränkeflaschen vorbereitet, die Anziehsachen für den Weg morgen bereitgelegt….
Alles irgendwie Routine, so seltsam vertraut.
Und wir haben sogar schon eine Flasche Pacharan gekauft. Übrigens dort wo es ALDI schönen Sachen gibt. In Spanien verkaufen die so etwas. Auch diese vertraute Tradition haben wir beibehalten.
Auf den Weg zu unserer zweiten Pilgermission hat uns der Jacob einige Prüfungen mit auf den Weg gegeben.
Da war die penetrant rote Ampel, gleich heute früh.
Die Wartereih am Gepäckband dauerte gefühlt länger als der Flug.
Bei der Ausgabe des Leihwagen waren zwei Leute vor uns, die wahrscheinlich nur jemanden zum reden gebraucht haben.
Und nun am Abend dann die schlimmste aller Prüfungen: wir, die wir angetreten sind um handfeste Nahrung zu uns zu nehmen, wurden mit einem vielfältigen und verlockenden Angebot von flüssigen Spezialitäten geprüft. In ganz Leon schien es vor 1900 Uhr nichts zu Essen zu geben.
Aber alle diese Prüfungen haben wir in Geduld und Demut gemeistert.
Und nun sind wir auf dem Hotelzimmer, wir sind angekommen, wir haben gegessen (und getrunken),und wir freuen uns auf den morgigen Tag.
Unser erster neuer, vertrauter Wandertag.