18. Etappe: Von Sahagun nach El Burgo Ranero

Der Jakobsweg unendliche Weiten …

So oder genau so muss man wohl unsere letzten Etappen in der Meseta (immer noch quasi kurz vor Leon) beschreiben. Auf ziemlich geraden und breiten Feldwegen und/oder Straßen geht es die ganze Zeit gerade aus. Markus und ich sind heute eine Alternativroute gelaufen während Martin aus welchen Gründen auch immer den direkten/kürzeren Weg bevorzugte. Der Reiseführer beschreibt die Landschaft als savannenähnlich was wir auch 1:1 bestätigen können. Es war echt wie in Afrika und man dachte jeden Moment kreuzt ein Elefant/Giraffe/Löwe unseren Weg. Zusammen mit der Hitze war die Illusion perfekt.

Auf der Hälfte des Weges erschien am Rand des Feldweges plötzlich eine Art Poolbecken, also blaue Lackierung rote Leiter usw. Vermutlich eine verwaiste Pilgerwaschanlage.

Kurz vor unserer Ankunft im Burgo Ranero kam uns dann noch ein schon von Weitem grüßender Mann entgegengeradelt. Er hielt dann auch an und stellte sich uns als der Priester der Umgebung vor. Er sprach auch ganz gut deutsch erzählte uns dass er selbst komponierte und Beethoven sehr mag, bis er uns schließlich segnete und wir uns gegenseitig verabschiedeten. Solch eine Begegnung gehört wohl auf dem Jakobsweg dazu.

Der Rundgang durch Downtown Burgo Ranero war nach 3 min beendet und wir setzten uns in den Hotelgarten um die Zeit bis zum Dinner mit 1-2 Bier zu verkürzen. Dabei genossen wir den Blick auf den Wasserturm, das Getreidesilo und die Pilgerherberge gegenüber, diesmal sogar mit Esel, der sich vor Dauerstreicheleinheiten und Fotoshootings kaum retten konnte.

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