Was für ein Temperatursturz…
Gestern Nachmittag haben wir uns bei brütender Nachmittagshitze bis zum Hotel geschleppt und heute hat uns der kalte Wind ins Hotel getrieben.
Nach einem mittelmäßigen Frühstück (leider ohne die stützenden Worte unser Reiseguppe Müller) hat uns ein Taxi ca. 6 Km vom Hotel durch die trostlose Vorstadt von Logrono zum Stadrand gebracht wo wir den Jacobsweg wieder aufgenommen haben.
Überhaupt das Taxi:
ohne Taxitransfer wäre die heutige Etappe 31 Km lang gewesen. Und die ersten 6 Km gehen durch die oben schon erwähnte trostlose Vorstadt. Es gab natürlich eine Stimme aus unserer Mitte die auf das Taxi verzichten wollte (wo bleibt die Ehre). Aber aus gesundheiltichen Gründen haben wir uns dann doch dafür entschieden, welches eine gute Entscheidung war. Zumal genau die Stimme den größten Humpelfuß hat…
Die Tour führte uns heute durch durch lauter Weinberge, was natürlich im Rioja-Gebiet keine große Überraschung darstellt.
Am Anfang hatten wir kurz ein wenig Regen, aber nichts ernstes. Es war ein netter kleiner Herbstspaziergang mit leichten auf-und ab.
Unterwegs haben wir unsere drei Chinesen mit dem Pilgerpass wiedergetroffen, die sich auch mit uns gefreut haben. Ansonsten haben wir wohl unseren bisherigen Wanderbekanntschaften hinter uns gelassen.
Unser Mittagessen haben wir diesmal unterwegs in eine Bar genommen. Martin hat eine landestypische Spezialität genommen: Pizza.
Gegen 1500 Uhr sind wir dann im Hotel angekommen. Auch hier die klassische Spanischen Käfighaltung: drei Betten in Reihe.
Nun, frisch geduscht warten wir auf das Abendessen.