Etappe 7: Von Los Arcos nach Logrono (Rioja)

Nach einer Nacht auf beengtestem Raum (Nachts aufstehen, um zur Toilette zu gehen, war KEINE Option) freuten wir uns auf ein schönes Frühstück in unserem Hotel Monaco.

Reisegruppe Müller war bereits auf den Beinen, sie waren schon in unserem Zimmer deutlich zu hören. Die Gespräche und Dialoge taten uns auch an diesem Morgen gut und gaben uns den nötigen Schub, vor Ihnen den Einstieg in die heutige sehr lange Etappe zu machen.

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Vor uns lagen 28 Kilometer auf breiten Wegen mit wenigen allerdings kräftigen Steigungen durch Weinberge, Olivenhaine und Getreidefelder. Auf der heutigen Etappe verließen wir die Region Navarra und gelangten in die wohl bekannteste Weinanbauregion Rioja. Wer hat nicht schon einmal von diesem Sonnenverwöhnten und in Fässern gereiften roten Lebensaft der Götter gekostet.

Auch wir taten es am Abend in verschiedenen Varianten und zu köstlichen Tapas in einem bemerkenswerten Viertel von Logrono, in dem es laut Reiseführer 100 Tapa-Bars gibt, von denen wir uns vier ausgesucht und geschwelgt haben: Krake in Olivenöl, mit Paprika oder auf dem Brett, Stockfisch, Thunfisch, Schweineohr, Vorderschinken, getrockneter Schinken, Käse, Trüffel, … es war ein Genuss.

Dies war ein gerechter Lohn für die gnadenlose Sonne, die schmerzenden Füsse und die wackligen Beine. Die heutige Tour war anstrengend und doch sehr schön, weil wir sie gemeistert haben.

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Nun kann der neue Tag kommen. Wir sind bereit!

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